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Newsletter erstellen: kostenlos starten als kleine Firma

Newsletter erstellen als kleines Unternehmen: kostenlos starten, Newsletter Tool wählen, Empfänger per Double Opt-in gewinnen und typische Fehler vermeiden. · Aktualisiert

Einen Newsletter erstellst du in fünf Schritten: Du wählst ein Newsletter-Tool, richtest ein Anmeldeformular mit Double Opt-in ein, legst fest, worüber und wie oft du schreibst, gestaltest eine schlichte Vorlage und verschickst deine erste Ausgabe an Menschen, die sich wirklich angemeldet haben. Viele Tools haben einen kostenlosen Einstieg für kleine Listen. Für ein lokales Unternehmen wie ein Yogastudio, ein Café oder ein Fitnessstudio ist ein Newsletter besonders wertvoll, weil du damit Menschen erreichst, ohne von einem Algorithmus abzuhängen.

Warum ein Newsletter neben Instagram sinnvoll ist

Auf Instagram gehört dir die Reichweite nicht. Ob deine Follower einen Beitrag sehen, entscheidet die Plattform. Eine E-Mail-Liste dagegen ist ein direkter Draht zu Menschen, die ausdrücklich von dir hören wollen. Wenn ein neuer Kursblock startet, du die Öffnungszeiten änderst oder ein Event planst, landet die Nachricht im Postfach.

Ein Newsletter ersetzt Social Media nicht, er ergänzt es. Instagram hilft dir, neue Menschen zu erreichen. Der Newsletter hilft dir, mit denen in Kontakt zu bleiben, die schon Interesse gezeigt haben.

Schritt 1: Das passende Newsletter-Tool wählen

Schick einen Newsletter nicht einfach aus deinem normalen E-Mail-Programm an viele Empfänger im Kopierfeld. Das ist unübersichtlich, wirkt unprofessionell und macht eine saubere Abmeldung schwierig. Ein Newsletter-Tool kümmert sich um Anmeldung, Abmeldung, Versand und Auswertung.

Achte bei der Auswahl auf diese Punkte:

Wenn du deine Social-Media-Arbeit ohnehin in einem Tool erledigst, achte darauf, wie die Adressen von dort in deinen Newsletter kommen. In Postfjord kann eine Instagram-Automatisierung nach der E-Mail-Adresse fragen und sie beim Kontakt speichern. Von dort gehen die Kontakte per Mailchimp-Anbindung in deine Liste oder als CSV-Export in ein anderes Tool, und die Daten liegen in der EU.

Schritt 2: Empfänger rechtssicher gewinnen

In Deutschland und der EU darfst du Werbe-E-Mails grundsätzlich nur an Menschen schicken, die dem ausdrücklich zugestimmt haben. Üblich ist dafür das Double-Opt-in-Verfahren:

  1. Eine Person trägt ihre E-Mail-Adresse in dein Anmeldeformular ein.
  2. Sie bekommt eine automatische E-Mail mit einem Bestätigungslink.
  3. Erst wenn sie auf den Link klickt, steht sie auf deiner Liste.

So stellst du sicher, dass die Adresse wirklich der Person gehört und die Anmeldung gewollt ist. Gute Newsletter-Tools speichern dazu, wann die Zustimmung erteilt wurde. Außerdem gehört in jede E-Mail ein gut sichtbarer Abmeldelink, und dein Anmeldeformular sollte auf die Datenschutzerklärung hinweisen.

Wichtig: Adressen aus deinem Kundenstamm, von Visitenkarten oder aus alten Buchungen dürfen nicht einfach ungefragt in den Newsletter wandern. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung. Wenn du unsicher bist, lass dein Vorgehen von einer Fachperson prüfen.

Wo du Anmeldungen sammeln kannst

Schritt 3: Das Impressum nicht vergessen

Geschäftliche E-Mails, und dazu zählen Newsletter, brauchen in Deutschland in der Regel eine Anbieterkennzeichnung, also ein Impressum. Dazu gehören üblicherweise Name und Anschrift des Unternehmens sowie Kontaktmöglichkeiten und je nach Rechtsform weitere Angaben. Am einfachsten legst du das Impressum einmal in der Fußzeile deiner Vorlage an, dann ist es in jeder Ausgabe automatisch dabei. Welche Angaben genau für dich gelten, hängt von deinem Unternehmen ab.

Schritt 4: Inhalte planen, die gelesen werden

Die meisten Newsletter scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass nach drei Ausgaben die Ideen ausgehen. Leg deshalb vorab fest, was deine Leser regelmäßig erwarten können:

Wähle einen Rhythmus, den du durchhältst. Für viele kleine Unternehmen passt ein Newsletter pro Monat. Lieber monatlich und zuverlässig als wöchentlich mit langen Pausen.

Schritt 5: Gestalten und verschicken

Ein guter Newsletter für ein kleines Unternehmen ist schlicht:

  1. Betreffzeile: kurz, konkret, ohne Übertreibung. Sag, worum es geht.
  2. Vorschautext: die Zeile, die im Postfach neben dem Betreff erscheint. Nutze sie für eine Ergänzung, nicht für eine Wiederholung.
  3. Aufbau: ein Hauptthema oben, zwei oder drei kürzere Punkte darunter.
  4. Ein Ziel pro E-Mail: zum Beispiel „jetzt Platz buchen“. Zu viele Links verwässern die Botschaft.
  5. Mobil prüfen: Die meisten lesen E-Mails auf dem Handy. Schick dir vorab einen Test und schau ihn dort an.

Nach dem Versand lohnt sich ein Blick auf Öffnungen, Klicks und Abmeldungen. Öffnungsraten sind wegen Datenschutzfunktionen in manchen E-Mail-Programmen nur eingeschränkt aussagekräftig. Klicks auf deine Links und tatsächliche Buchungen sagen oft mehr.

Typische Fehler

FAQ

Kann ich einen Newsletter kostenlos erstellen?

Ja. Viele Newsletter-Tools haben einen kostenlosen Tarif für kleine Listen. Achte auf die Grenzen bei Kontakten und Versand, und darauf, dass Double Opt-in, Abmeldelink und Impressum möglich sind.

Welches Newsletter-Tool ist das beste für kleine Unternehmen?

Das hängt davon ab, was du sonst nutzt. Wichtig sind eine einfache Bedienung, Double Opt-in, Datenspeicherung in der EU und eine Anbindung an die Kanäle, über die du Kontakte gewinnst.

Brauche ich Double Opt-in?

In Deutschland gilt Double Opt-in als üblicher Weg, um die Einwilligung zum Newsletter nachweisen zu können. Die genauen Anforderungen solltest du im Zweifel rechtlich prüfen lassen.

Muss ein Impressum in den Newsletter?

Geschäftliche E-Mails brauchen in Deutschland in der Regel eine Anbieterkennzeichnung. Am einfachsten steht das Impressum fest in der Fußzeile deiner Vorlage.

Wie oft sollte ich einen Newsletter verschicken?

So oft, wie du regelmäßig etwas Relevantes zu sagen hast. Für viele kleine Unternehmen ist einmal im Monat ein guter Start.

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